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Fakultät Rehabilitationswissenschaften
Digitale Teilhabe in Dortmund gemeinsam gestalten

Auftaktworkshop des Forschungsprojekts „digital. sozial. transformativ.“ zeigt Bedarf an stärkerer Vernetzung und einer gemeinsamen Anlaufstelle

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Das Bild zeigt eine Collage aus mehreren Fotos. Auf den Fotos sind jeweils unkenntlich gemachte Personen zu sehen, die um Tische herum sitzen. Außerdem zeigt die Collage zwei Plakate und eine Vortragsfolie sowie das Logo des Projekts. © Heitplatz​/​TU Dortmund
Wie kann digitale Teilhabe in Dortmund nachhaltig gestärkt werden? Beim ersten Workshop des Forschungsprojekts „digital. sozial. transformativ.“ diskutierten 15 Teilnehmende aus Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über bestehende Angebote, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven. Eine zentrale Erkenntnis: Dortmund verfügt bereits über viele engagierte Initiativen – doch es braucht mehr Vernetzung und eine gemeinsame Anlaufstelle.

Am 16. Oktober 2026 fand an der TU Dortmund der Auftaktworkshop des Projekts „digital. sozial. transformativ. – Dortmund auf dem Weg zur Teilhabe für alle“ statt. Auf Einladung von Dr. Vanessa Heitplatz aus der Fakultät Rehabilitationswissenschaften kamen 15 Teilnehmende aus sozialen Einrichtungen, Initiativen, Wissenschaft sowie Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen zusammen.

Anhand konkreter Alltagssituationen diskutierten sie, welche Unterstützung Menschen und Organisationen benötigen, um digitale Teilhabe zu ermöglichen und digitale Veränderungen aktiv mitzugestalten.

Viele Angebote – aber noch zu wenig Verbindung

Die Diskussionen zeigten: In Dortmund passiert bereits viel. Zahlreiche Projekte, Einrichtungen und Netzwerke setzen sich für digitale Teilhabe ein. Allerdings sind bestehende Angebote und Austauschstrukturen nicht immer ausreichend bekannt oder miteinander verbunden. Ein wichtiges Ergebnis des Workshops war deshalb der Wunsch nach einer zentralen Anlaufstelle, die Orientierung bietet, vorhandene Angebote sichtbar macht und Menschen, Organisationen und Wissen miteinander vernetzt. Wie eine solche Anlaufstelle konkret aussehen könnte – als physischer Ort, digitale Plattform oder Kombination aus beidem –, soll im weiteren Projektverlauf untersucht werden. Dabei geht es ausdrücklich darum, bestehende Strukturen zu stärken und sinnvoll miteinander zu verbinden, statt parallele Angebote aufzubauen.

Wie geht es weiter?

In den kommenden Monaten werden bestehende Angebote und Netzwerke in Dortmund näher untersucht. Interviews und Besuche bei Initiativen und Einrichtungen sollen weitere Einblicke in Erfahrungen, Bedarfe und Wünsche ermöglichen.

Dr. Vanessa Heitplatz und ihr Kollege Finn Unterberg werden diese nächsten Projektschritte gemeinsam gestalten. Finn Unterberg hat bereits die Vorbereitung des Auftaktworkshops maßgeblich unterstützt, auch wenn er am Veranstaltungstag selbst nicht teilnehmen konnte. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in ein gemeinsam entwickeltes Konzept für mögliche zukünftige Unterstützungsstrukturen einfließen.

Menschen und Orte für Interviews gesucht!

Für die nächsten Schritte sucht das Projektteam Menschen, Einrichtungen und Initiativen aus Dortmund, die von ihren Aktivitäten rund um digitale Teilhabe berichten möchten.

Was wird bereits gemacht? Wo findet Austausch statt? Was funktioniert gut – und was wünschen sich die Menschen für ihre Stadt?

Besonders gesucht werden auch Orte, an denen digitale Teilhabe bereits gelebt wird. Das Projektteam kommt gerne persönlich vorbei, um Angebote kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen.

Interessierte können sich direkt melden:

Dr. Vanessa Heitplatz
Vanessa.heitplatz@tu-dortmund.de